Ab dem 01.09.2024 verbindlich:
Die neuen Formulare in der Zwangsvollstreckung im praxisgerechten Überblick
Die Ziele der Veranstaltung:
In der Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen müssen die amtlichen Formulare für die Beauftragung des Gerichtsvollziehers sowie in der Forderungspfändung ab dem 01.09.2024 verbindlich genutzt werden.
Der Verordnungsgeber hat die Gerichtsvollzieherformular-Verordnung (GVFV) und die Zwangsvollstreckungsformular-Verordnung (ZVFV) aufgehoben und eine gänzlich neue Zwangsvollstreckungsformular-Verordnung (ZVFV) erlassen.
Alle (!) Formulare wurden neu gruppiert, gestaltet und inhaltlich geändert. Dabei gibt es die Formulare nicht nur in Papierform und elektronisch, sondern auch auslesbar und als strukturierten Datensatz. Letztlich sind die Anforderungen an den elektronischen Rechtsverkehr zu sehen.
Verschaffen Sie sich in diesem Webinar einen Überblick zu den Neuerungen in den Formularen, machen mit dem Dozenten einen Spaziergang durch die Formulare und sehen, wo Sie welchen Handlungsbedarf haben und wie sie die Formulare sachgerecht und optimiert ausfüllen.
Sie gehören zur Zielgruppe:
Jeder, der mit den neuen Formularen in der Zwangsvollstreckung befasst ist, wird bei diesem Webinar auf seine Kosten kommen: Sachbearbeiter, die mit dem Formular täglich arbeiten müssen, alle Mitarbeiter, die für die Einrichtung von Workflows, Mustertexten und sonstigen Vorgaben verantwortlich sind, diejenigen, die die Formularanträge in Rechtsmittelverfahren verteidigen müssen und letztlich jeder, der in der Software die Formulare einrichten muss, damit Automatisierung und Strukturierung gelingt.
Die AGENDA im Überblick:
- Aus Zwei mach Eins: Es gibt nur noch eine ZVFV mit 8 Formularen
- Wann geht es los: Wann darf und wann muss welches Formular eingesetzt werden?
- Neu: Das Formular für den Gerichtsvollzieherauftrag mit der dazugehörigen Forderungsaufstellung
- Neu: Das Formular für den Antrag in der Forderungspfändung, den Beschlussentwurf und zwei Forderungsaufstellungen
- Tipps und Tricks zum optimierten Ausfüllen der Formulare: Weit mehr als nur die richtigen Kreuze setzen
- Klassische Streitfragen und deren Lösung
- Erste Erfahrungen mit den neuen Formularen: Fehler vermeiden und auf Monierungen richtig reagieren
- Antrag und Beschlussentwurf zur Durchsuchung und für einen Nacht-, Sonn- und Feiertagsbeschluss
- Berücksichtigung der Änderungen durch das Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung und der weiter geplanten Änderungen der Zwangsvollstreckungsformular-Verordnung
Preis pro Teilnehmer:
Frühbucherpreis bis 30.06.2024: 159,00 EUR (zzgl. MwSt.)
Normalpreis: 189,00 EUR (zzgl. MwSt.)
inkl. Seminarunterlagen auf einer Lernplattform.
Für alle Webinare erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung vom Deutschen Anwaltverlag.
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Ihr Referent: VRiOLG Frank-Michael Goebel
Frank-Michael Goebel Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Koblenz und dort u.a. Vorsitzender des Kostensenates, ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Zivilprozessrecht (u.a. Anwaltformulare Zivilprozessrecht, Die Praxis des Beschwerderechts), zum Zwangsvollstreckungsrecht (Anwaltformulare Zwangsvollstreckungsrecht, Reform der Sachaufklärung, Kontopfändung unter veränderten Rahmenbedingungen) und zum Kostenrecht (Praxisleitfaden Inkassodienstleistung und Inkassokosten, Anwaltsgebühren im Forderungseinzug) und ständiger Mitarbeiter der Informationsdienste Forderung und Vollstreckung und Forderungsmanagement professionell. Er ist als erfahrener Referent auf vielen Kongressen, Seminarveranstaltungen, Inhouse-Seminaren und Workshops bekannt. Er begleitet die Funktionen des Lehrgangsleiters, Dozenten und Prüfungsvorsitzenden im Sachkundelehrganges nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz für Inkassodienstleistungen. Seit mehr als 30 Jahren ist er in der Forderungseinziehung vor allem mit den Problemen der täglichen Praxis befasst.
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