Modul 2: "LLM-Praxis – Auswahl, Optimierung & In-/ Output" (13.11.2026)
Aus dem Zertifizierungskurs: "Recht trifft KI: juristische Kompetenz und praktische Anwendung von LLMs"
Inhalt Modul 2: "LLM-Praxis – Auswahl, Optimierung & In-/ Output" (13.11.2026)
In diesem Modul werden die technischen und rechtlichen Faktoren untersucht, die bestimmen, welches Large Language Model (LLM) für Ihren spezifischen Anwendungsfall am besten geeignet ist. Darüber hinaus werden die urheberrechtlichen Implikationen für die Eingabe und den Umgang mit der Ausgabe des LLM beleuchtet.
- Erfahrungen mit LLMs:
Erkenntnisse zum Umgang mit Wissensfragen und Vertragsanalyse, speziell Inhaltsextraktion, rechtliche Bewertung und praktische Umsetzung der Erkenntnisse für die Rechtsberatung.
- Auswahl eines passenden LLMs:
Kriterien zur Auswahl eines LLMs basierend auf technischen und juristischen Aspekten, wie etwa Benutzerfreundlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten (Finetuning, Embedding, Parameter und externe Anschlussmöglichkeiten).
- Urheberrechtliche Aspekte:
Auswirkungen von Trainingsdaten und Ergebnissen im Licht des Urheberrechts, Lizenzierung von In- und Output.
Konzept der Webinarreihe "Recht trifft KI: juristische Kompetenz und praktische Anwendung von LLMs"
Diese fünfteilige Webinarreihe inkl. Abschlusstest und Zertifizierung als "GenAI Legal Expert" bietet eine praxisorientierte Schulung für Jurist:innen und sonstige Verantwortliche, die sich mit dem Thema Generative KI und Large Language Models (LLMs) allgemein und spezifisch in der Rechtsberatung auseinandersetzen. Es handelt sich dabei ausdrücklich um eine anbieterunabhängige Auseinandersetzung mit Generativer KI und LLMs im Allgemeinen. Gearbeitet wird maßgeblich mit den allgemein bekannten LLMs (z. B. ChatGPT, Claude, Gemini o.ä.); im Vordergrund steht dabei nicht die Vorstellung möglichst vieler einzelner Tools, sondern der souveräne Umgang mit ihnen. Sie vermittelt nicht nur technisches Wissen und praxisnahe Einsatzmöglichkeiten von LLMs, sondern auch die notwendigen rechtlichen Kompetenzen, um die regulatorischen Anforderungen, insbesondere gemäß dem AI Act, zu erfüllen. Am Ende der Reihe sind die Teilnehmenden in der Lage, die Chancen der Generativen KI in der Rechtsberatung zu nutzen und gleichzeitig die rechtlichen Anforderungen, wie den AI Act, zu erfüllen. Mit diesem Wissen können Sie das Zertifikat „GenAI Legal Expert“ erlangen.
Durch Buchung des Moduls 1 können Sie die Anforderungen erfüllen, welche für die KI-Kompetenzschulung gem. Art. 4 KI-VO benötigt werden.
Abschlusstest und Zertifizierung als "GenAI Legal Expert"
Am Ende der fünfteiligen Webinarreihe sind die Teilnehmenden in der Lage, die Chancen der Generativen KI in der Rechtsberatung zu nutzen und gleichzeitig die rechtlichen Anforderungen, wie den AI Act, zu erfüllen.
Mit diesem Wissen wird es Ihnen ermöglicht ein Zertifikat "GenAI Legal Expert" für die KI-Kompetenz in der Rechtsberatung zu erwerben. Dabei wird das Verständnis für die technische Funktionsweise von LLMs, die optimale Herangehensweise an deren Einsatz sowie die rechtlichen Implikationen für den Einsatz von KI geprüft.
Das Abschlusszertifikat "GenAI Legal Expert" bestätigt Ihr neu erworbenes Fachwissen anhand eines praxisnahen Abschlusstests. Nach Abschluss aller fünf Module (Live-Webinare) haben Sie vier Wochen Zeit, den Test zu bearbeiten und Ihr Zertifikat zu erhalten.
Termine und Zeiten
Modul 1 (Live-Webinar) am 06.11.2026: "LLMs Entschlüsseln – Buzzwords & KI Kompetenz"
Modul 2 (Live-Webinar) am 13.11.2026: "LLM-Praxis – Auswahl, Optimierung & In-/ Output"
Modul 3 (Live-Webinar) am 20.11.2026: "KI Compliance – Regulierung & Gestaltung"
Modul 4 (Live-Webinar) am 27.11.2026: "KI-Herausforderungen – Grenzen & Lösungen"
Modul 5 (Live-Webinar) am 04.12.2026: "Prompt-Power – Optimierung & Workshop"
Modul 6 (Abschlusstest): "GenAI Legal Expert"
Alle Live-Webinare haben jeweils eine Dauer von 2,5 Stunden und finden an aufeinanderfolgenden Freitagen jeweils von 13:00 bis 15:30 Uhr statt. Die Webinare bauen aufeinander auf und setzen Kenntnisse aus den vorherigen Terminen voraus. Unsere Empfehlung: Buchen Sie die komplette Reihe, um den vollen Nutzen zu erhalten – Einzelbuchungen sind jedoch ebenfalls möglich.
Preise
Teilnahme am gesamten Kurs (Modul 1-5 inkl. Abschlusstest): 1.249,- € (zzgl. MwSt.) inkl. Videoaufzeichnung und Unterlagen
Teilnahme am einzelnen Modul 2 (13.11.2026): 299,- € (zzgl. MwSt.) inkl. Videoaufzeichnung und Unterlagen
Sie erhalten nach jeder Veranstaltung einen Link zur Videoaufzeichnung und können diese bis zu vier Wochen nach Beendigung des letzten Moduls abrufen.
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Ihre Referenten: Niels Gehrig und Cedrico Knoesel
Cedrico Knoesel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei JUN Legal GmbH im Bereich der Softwareentwicklung, Systemadministration und IT-Beratung. Er ist tätig in der internen IT und unterstützt bei technischen Fragen insbesondere im Bereich der Open Source Compliance. Im Rahmen unterschiedlicher Projekte beschäftigt er sich bereits seit 2018 mit der Schnittstelle zwischen Recht und Informatik. Neben seiner Tätigkeit bei JUN Legal GmbH absolviert er gerade seinen Master der Informatik am Karlsruher Institut für Technologie mit einem Schwerpunkt in theoretischer Informatik und Algorithmentechnik mit dem Ergänzungsfach Recht.
Niels Gehrig ist Rechtsanwalt bei der JUN Legal GmbH und spezialisiert auf Softwarelizenzrecht. Er prüft insbesondere die Lizenzierung von Open Source Bestandteilen einzelner Softwareprodukte und berät seine Mandanten bei der Einhaltung der jeweiligen Lizenzbedingungen. Durch ein Zusatzstudium im Europäischen Recht sowie ein weiteres Studium der Politikwissenschaften verfügt Niels Gehrig über eine fundierte interdisziplinäre Expertise, die insbesondere in dynamischen und regulatorisch geprägten Rechtsgebieten wie dem Recht der Künstlichen Intelligenz von besonderer Bedeutung ist.
JUN Legal GmbH
Die JUN Legal GmbH ist eine Kanzlei für IT- und Wirtschaftsrecht aus Würzburg. Inzwischen beschäftigt sie neben dem Kanzleigründer Chan-jo Jun noch mehr als 25 Rechtsanwält:innen und Fachanwält:innen. Zu den Anfangszeiten 2003, als dies noch als innovativ galt, begründete Chan-jo Jun Online-Portale für Rechtsberatung per E-Mail und auch im weiteren Verlauf blieb die Kanzlei klar auf Informationstechnologierecht mit Tätigkeitsschwerpunkten im Urheber- und Lizenzrecht und pro bono/Hatespeech Bereich ausgerichtet. Insofern ist es nicht überraschend, dass das Team sich bereits seit Jahren mit Legal-Tech und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Rechtsberatung befasst. Drei Jahre lang forschten Anwält:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der Kanzlei zusammen mit dem Lehrstuhl für Informatik VI - Künstliche Intelligenz und Wissenssysteme von Prof. Frank Puppe zu der Entwicklung von Legal Tech Systemen für die Rechtsberatung. Ende 2024 ist das Forschungsprojekt "Juriskop" zwar ausgelaufen, dies bedeutet jedoch nicht, dass die Kanzlei ihre Forschung in diesem Bereich einstellt. Von Vorträgen über Doktorarbeiten und standardisierten Tests neuer generativer KI Versionen oder Modelle bis zum Einsatz in der täglichen Arbeit in der Kanzlei - KI ist bei der JUN Legal GmbH extrem präsent.
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